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November 2011, Osho Rajneesh, aus: Talks on the Yoga Sutrs of Patanjali, volume 7 There is nobody in the sky to listen to your prayers. What so ever you want to do, do. There is nobody who is going to give you permission to do it. What soever you want to be, be. There is nobody you have to look to for the permission. Existence is free and available. July 2011, Zeit für die eigene Praxis und "Übung macht den Meister", Gedankenentwurf zum Üben, von Stephan Brakmann es sagt sich so leicht dahin, Übung macht den Meister, aber leider ist es so, oder muß man sagen, zum Glück ist es so? Eher letzteres sollte es sein. Denn was wäre all das Üben ohne Meisterschaft, was alles Mühen ohne Lohn, kein Fleiß kein Preis usw., der Preis wird zum Antrieb genutzt aus seiner Trägheit heraus zu kommen, denn der Verstand ist schnell bei der Sache und malt sich großartige Bilder des Sieges aus die wir (unser Verstand) uns Blitz schnell ausmalen um uns selber zu motivieren, um uns selber an den Haaren aus dem Sumpf zu ziehen. Im Yoga bedienen wir uns in solch einem Fall der Erinnerung, oder anders Ausgedrückt dem Glauben. Nicht nur im Sinne von Gott oder dem Höherem Etwas, oder wie auch immer der persönliche Gott sich jeden zeigt. Dieser Glaube ist eine Form von Wissen. Ein Wissen, aus eigener Erfahrung gemacht. Dieses eigene Wissen, diese Erfahrung, erworben in Momenten höchster Konzentration auf die "Sache" (Yoga oder andere Wege) ist ein Schatz den wir uns angeeignet haben der tatsächlich in uns Vorhanden ist und unwiderruflich bestand hat. Vielleicht manchmal etwas verstaub oder unter viel Zeug verborgen, aber dennoch vorhanden und nicht leugbar. Dieser Schatz ist Zeichen und Beweis für die Richtigkeit des Weges den wir einmal eingeschlagen haben. Wie eine Laterne am Rande des Weges leuchtet sie uns die nächsten Schritte obgleich der gesamte Weg weiterhin im dunkeln verborgen ist. Dieses Wissen, dieser Glaube an unseren Weg gibt uns in solchen "dunklen" Momenten Gewissheit wie der Weg weiter geht. Der Glaube (Wissen vom Ziel) an der Richtigkeit unseres Handelns bringt uns weiter. Es bleibt nichts anderes, den im Grunde unseres Herzens wissen wir. Wissen wir den Weg, Schritt für Schritt. Der Zweifel bleibt also beständig an unserer Seite, wie ein Schatten, wie die Gravitation und das eigene Körpergewicht, ständig vorhanden und wichtig für unser körperliches Dasein ist. Das Üben muß von uns im Gegensatz zu den Vorhandenen Dingen, kultiviert werden. Es ist nicht einfach so da, latent im stillen ja, aber nicht so wie die Elemente einfach da sind. Um Meisterschaft zu erlangen braucht das "Üben" einen ganz bestimmten Platz in unserem Leben. Wie die tägliche Nahrungsaufnahme einen Ort und Zeit braucht wo wir uns dem widmen können, so braucht es für unsere Innere Arbeit auch einen Raum und eine gewisse Zeit. Wenn wir Hunger haben gehen wir in die Küche und bereiten uns Essen. Wenn wir Zweifel haben, wenn wir das Bedürfnis nach Ruhe haben nach einen Ort des Rückzugs, wo gehen wir dann hin ? Wir besuchen einen Yogakurs oder eine ähnliche Form der inneren Arbeit. Doch ein Tag ohne Yoga kann sehr lang werden, oder sehr schnell rum gehen, wie man möchte. Aus eigener Erfahrung und aus dem Wissen der großen Meister ist es notwendig, wollen wir Meisterschaft erzielen, uns einer täglichen Übungspraxis hinzugeben. Warum täglich, reicht nicht einmal die Woche? Ich möchte ja niemanden vor den Kopf stoßen aber die Antwort ist nein. Warum sind einmalige Anstrengungen nicht ausreichend? Die Antwort ist einfach: Im wesentlichen hängt das mit dem zusammen was uns unsere reale Welt vorgibt. Die Woche, der Monat und das Jahr existieren im eigentlichen Sinne überhaupt nicht. Das was wirklich für den Menschen erlebar ist und begreiflich ist ist der Tag, mit seinen sichtbaren Kennzeichen wie Morgen und Abend, der dunklen Nacht und dem hellem Tag. Der Tag an sich ist einzigartig in seiner Form und Darstellung. Vergleichbar wieder nur mit den vier Jahreszeiten die wiederum ganz bestimmte Merkmale zeigen. Die Woche existiert nur als Hilfskonstruckt in unserem künstlich geschaffenen Kalender. Jeder kennt das Erlebnis im Urlaub wenn wir aus unserem Trott rauskommen und nicht mehr genau wissen welcher Tag heute ist. Das es Tag ist erkennen wir daran das es hell ist, und das es Nacht ist daran das es dunkel ist. Wir sind Wesen des täglichen und so gestallten wir auch unseren Tag. Wir haben mit der Zeit ganz bestimmte Tagesabläufe geformt, mit dem Alter werden diese Abläufe immer fester und es bilden sich gewisse alltägliche Rituale die uns über den Tag begleiten. Dinge die wichtig sind in unserem Leben bauen wir in das tägliche ein, Essen und Schlafen, Zeitung lesen, Tee oder Kaffe trinken,. Niemand würde auf die Idee kommen wöchentlich zu essen oder zu schlafen, das ist viel zu abstrakt, zu dem fast unmöglich zum auszuführen. Daraus folgt das es im Grunde nur den Tag als realen Fakt gibt und folge dessen ist es nur richtig die Dinge in unseren Tag einzuplanen die unser Leben ausmachen soll. Wenn Yoga ein Platz in unserem Leben haben soll muß es täglich passieren. Ich sage nicht das alle zwei Tage schlecht wären oder einmal die Woche, es ist einfach etwas ganz anderes und es kann unter umständen sein das man mit der Zeit sein Üben von einmal die Woche auf alle zwei Tage und letztendlich auf täglich umstellt. Selbst wer jeden Tag übt (was auch immer) weis das es oft Ausnahmen gibt. Ein Besuch oder ein Fest oder unvorhergesehen Ereignisse bringen den Tagesrhythmus durcheinander. Das ist natürlich, wir sind ja keine Maschinen. Und dennoch braucht es ein Kommitment für das tägliche Üben damit wir gewisse Unwägbarkeiten meistern und über die "Woche" kommen...Wir sind auch nicht nur einmal die Woche Mensch? |
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Wir brauchen keine Erleuchtung, was wir brauchen ist: Geduld, Klarheit, Objektivität, Freundlichkeit, Mitgefühl, Selbstrespekt, Glauben, Großzügigkeit, Sinn für Humor, gesunden Menschverstand, wir brauchen Unterscheidungsvermögen,Verlässlichkeit,Vertrauenswürdigkeit, Disziplin, Integrität, tadellose und schonungslose Ehrlichkeit uns selbst gegenüber, Ruhe des Verstandes, Selbstkontrolle, Bewusstheit, Eleganz, Noblesse,Würde, Perspektive, Freude, Spaß, Staunen,Ehrfurcht, Dankbarkeit,Majestät.Anyway, you get the picture." (Tagebuch IV, S. 51) LEE LOZOWICK |
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Februar 2011 Obwohl ich wusste, dass ich unaufmerksam war, dass es weder für Koffer noch für die Wand noch für die anderen Teilnehmer, gut war, habe ich nicht aufgehört, Lärm zu machen. Nicht dass es mir unmöglich gewesen wäre - ich war nicht willens, in diesem Moment die Entscheidung zu treffen und danach zu handeln. Ich war gefangen in meinen Gedanken, darüber nachzudenken, anstatt zu handeln, zu agieren. Zu agieren hätte bedeutet, dass sich mein Körper komplett hätte umstellen müssen, meine innere Haltung hätte sich ändern müssen, ich hätte vom Kopf in die Füße gemusst, anstatt weiterhin zu denken! Auch unsere Yogapraxis ist häufig derart gestrickt, dass wir nicht willens sind, unsere Aufmerksamkeit zu einem bestimmten Körperteil zu schicken, diesen Teil mit Leben - Prana - zu füllen. Prana, Energie, geht dahin, wo wir unsere Aufmerksamkeit hinschicken. Wie oft denken wir, dass wir noch ein wenig hier oder da strecken sollten und tun es aber nicht, weil wir nicht bereit sind sind, den Schmerz zu ertragen, loszulassen oder weil wir denken, wir würden es ja schon tun. In dem Beispiel mit dem Koffer hätte eine Änderung meines Verhaltens auch gleichzeitig ein Eingeständnis meines Fehlverhaltens bedeutet, mit all dem Schmerz und dem Scham, den wahre Reue mit sich bringt. Oft ändern wir aber auch deshalb nichts, weil das Ändern von Bewegungsmustern uns verändert. Wie schwierig ist es für manche Menschen, die Augen in Augenhöhe geradeaus zu halten. Der Kopf sinkt immer wieder nach unten oder hebt sich wieder weiter nach oben. Das geradeaus sehen verändert uns, unsere Sichtweise, unser Gefühl für uns selbst. Wir müssen willens sein, das auszuhalten, das zu leben. Es ist keine Frage des Könnens, es ist eine Entscheidung (K.) |
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